[FollowFriday] Unbeliebte Themen in Büchern

https://fiktivewelten.wordpress.com/
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Eigentlich veröffentliche ich ausschließlich Rezensionen zu Büchern, Serien und Filmen oder Informationen zu meinen Buchprojekten, aber da mir auf diesem Blog eindeutig zu wenig Kommunikation herrscht und es überhaupt an Followern mangelt, möchte ich an einer Blogaktion teilnehmen. Und zwar regelmäßig!
Dafür habe ich mir den sogenannten FollowFriday von FiktiveWelten.com ausgesucht. Dort wird jeden Freitag eine Frage gestellt, die dann auf dem eigenen Blog ausführlich beantwortet werden kann.
Die heutige Frage lautet *trommelwirbel*:

[FF-37] Mit welchen Themen kannst du in einem Buch wenig bis gar nichts anfangen? Gibt es etwas, was du nicht lesen möchtest?

Als ich diese Frage gelesen habe, musste ich erst einmal angestrengt nachdenken. Ich lese eigentlich fast alles, was mir so zwischen die Finger kommt. Aber eben nur “fast”.

1. Tode!

Von Eltern, Müttern, Kindern, etc… sind für mich ein absolutes NoGo. Ich lese, weil ich Spaß am Lesen habe und nicht, weil mich die Geschichte zu Tode rührt und ich vor lauter Geschniefe und Tränen die Buchstaben nicht mehr lesen kann! Okay, ich habe den Hexer-Tod irgendwie doch überlebt, aber nur, weil ich wusste, dass er stirbt. Es könnte sogar so weit gehen, dass ich das Buch weglege und nicht weiterlese, wenn ich vor lauter Heulerei nicht mehr kann. ^^

2. Missbrauch

Ich habe nichts gegen Szenen, wo es etwas derber zugeht, wenn sie zum Handlungsverlauf gehören. Aber Bücher, die nur dieses Thema bearbeiten, kann ich nicht lesen. Dann doch lieber ein reines Erotikbuch. Missbrauch an Kindern geht noch viel weniger. Boah, nein, das kann ich ÜBERHAUPT nicht lesen.

3. Reine Frauenromane

Ähm, ja. Ich mochte die Müttermafia von Kerstin Gier oder Himbeersommer von “habichvergessen”, aber diese Bücher habe ich auf Empfehlung gelesen. Aber wenn es in einem Buch nur um das Gefühlsleben der Protagonisten geht und praktisch NICHTS passiert… nee… dann doch lieber ein Erotikbuch. *hüstel* Oder Vampire und Werwölfe… aprospros Vampire…

4. Biss – Bücher

Gott, bleibt mir weg damit! Das sind doch keine Vampire! Das sind weichgespülte Schluffis. Vampire sind böse, düster, dunkel und trinken Blut und verpuffen im Sonnenlicht. So. Alles, was Richtung Twilight geht, kann mir herzlich gestohlen bleiben. Überhaupt, Vampire in Büchern, nein, mag ich nicht. Werwölfe da schon eher. Ich mochte die Reihe “Die Silberwölfin” so gerne. Das waren noch Werwölfe. Oder Kelley Armstrong. Da hab ich übrigens auch eine Rezension geschrieben. 🙂

So, das ist mir so spontan zur Frage des FollowFriday eingefallen. Ich freue mich auf den nächsten!

10 Replies to “[FollowFriday] Unbeliebte Themen in Büchern

  1. Huhu Danara,

    also ich lese viel Fantasy. Da bleiben Tode nicht aus. Wenn sie logisch sind und ich sie nachvollziehen kann hab ich nichts dagegen.Aber nur Gemetztel mag ich nicht.

    Missbrauch mag ich auch nicht so gern, les ich aber eh eher selten.

    Reine Frauenromane besonders betont auf die Gefühlswelt ist auch nicht so unbedingt meins. Ich liebe Liebesgeschichten, die echt wirken, aber da muss auch noch andres bei sein, was mir gefällt.

    Biss Bücher mag ich mittlerweile nicht mehr so gern, aber die Vampirverison find ich gut. Die Fantasy hat sich eben enorm weiter entwickelt. Ist aber wohl sehr Geschmackssache.

    Hier ist mein Beitrag:

    https://lesekasten.wordpress.com/2017/06/09/follow-friday-4-nicht-moegende-themen-in-buechern/

    LG Corly

    1. Ha, ich sehe, wir verstehen uns. 🙂 Kennst du die Kelley Armstrong – Bücher? Da gibts derweil auch ein paar Vampire, ein paar Hexen. Das ist wirklich gute Fantasy. Fantasy ist auch eher mein Steckenpferd.
      Ich besuche dich gleich mal. Vielen Dank für deinen Beitrag. 🙂

  2. Hallo Danara,

    erst einmal willkommen beim FF! :o)

    Beim Lesen deines Beitrags musste ich echt lachen. Punkt 1: Ohja, ich habe schon so manches Buch weglegen müssen, weil ich emotional nicht mehr konnte oder vor lauter Tränen keine Buchstaben mehr sah!!! Punkt 2 bleibt bei mir in Thrillern oder Horrorbüchern nicht aus. Oft reicht es aber, wenn so etwas nur angedeutet wird, um mein Kopfkino zu belasten. Man weiß ja schließlich was da ablaufen kann, das muss nicht sensationsgeil ausgeschmückt werden … Punkt 3 ist auch nicht unbedingt meins. Im Sommer zur lockeren Lektüre vielleicht, oder als Ausgleich zu Straftaten und Blut. Aber dann bitte ein Buch mit Tiefgang und keine Larifari-Nicht-Handlung, die mich einschläfert.
    Tja und die Glitzervampire, die munter im Sonnenlicht wandeln … puh, gelesen habe ich die Bücher, nachdem der Hype etwas verklungen war. Aber dennoch müssen Vampire in meinen Augen gefährlich, düster und eher nach klassischer Art sein. Ansonsten reicht es auch nur zur seichten Unterhaltung, mehr aber auch nicht …

    Übrigens, falls dir irgendwelche Themen oder Fragen einfallen, immer her damit. Natürlich verlinke ich dich als Fragesteller dann auch entsprechend. :o)

    Ein schönes Wochenende,
    Patricia

    1. Vielen Dank für deine Antwort, Patricia. 🙂
      Ich finde die Fragen sehr interessant und es hat mir viel Spaß gemacht, die vielen Antworten der anderen Blogger zu besuchen.
      Pouh, als neue Frage wäre natürlich ein Thema gut, was genau das Gegenteil der letzten Frage beschreibt: Welches Genre man selbst bevorzugt… oder – ist mir gerade eingefallen – welche verfilmten Bücher man besonders gut fand.
      LG,
      Danara

  3. Hello again,

    Zu Nr 2, das ist harter Tobak. ich gebe aber zu, dass ich Toni Morrison’s The Bluest Eye mehrfach gelesen habe (und sogar eine Hausarbeit verfasste), und da kommt das eben auch drin vor aber weil es eben Frau Morrison ist, kann ich ihr vertrauen, dass sie das so schreibt, dass du tiefst betroffen bist ohne Effekthascherei (sie macht es über Leerstellen). Und sie zeigt mit keinem Finger. Aber ich glaube das war auch das einizige Mal das mir das in einem Roman untergekommen ist, was Kinder angeht. Bei Shakespeare passierts ja dauernd.

    Was du über die Vampire schriebst, ich bin voll dabei. Ich kann mit Twilight nix anfangen (da haben wir wieder die Mary Sue oder?). Wenn böse dann auch böse bitte 🙂

    LG

    1. Hihi,
      wenn es Autoren gut verstanden haben, Szenen von Punkt 2 gut einzufügen, gehe ich auch mit… aber eben OHNE Sensationshascherei. Ist mir leider noch nicht begegnet, aber ich werde mir Toni Morrison mal ansehen. Klingt jedenfalls sehr einfühlsam, so das man es lesen kann, ohne gleich schockiert abzubrechen. 🙂
      Genau, Vampire sind böse, basta. 😉

  4. Hi,
    zu 1,2 und 4 habe ich so das ein oder andere gelesen. Naja im Nachhinein war ich da wohl sehr hart im nehmen und habe es auch nicht bereuht. Ob ich aber alle Titel heute nochmals lesen würde, kann ich nicht sagen, man entwickelt sich ja auch weiter und möchte beim lesen gut unterhalten werden und seine Zeit nicht mit NoGos verschwenden.
    Zu 3. Na da bin ich nicht die Zielgruppe 🙂 So Bücher verschenke ich aber manchmal. Da muss ich mich dann aber auf den örtlichen Buchdealer verlassen.

  5. Hallo Danara – Ein schöner Name.
    Silberwölfin habe ich auch noch auf meinem SuB. Aber auch total vergessen. Klingt aber interessant, muss ich wieder hochholen. Ansonsten stimme ich Dir bei den Glitzervampiren zu – das sind keine Vampire – aber als Teenie wäre ich vielleicht auch abgefahren drauf. Obwohl ich da auch eher Lost Boys bevorzugt habe – den 1. die anderen – Urg…..Ich mochte noch die Welt von Anita Blake – Laurell K. Hamilton. Erotik – wie Du sie beschrieben hast – damit kann ich mich anfreunden. Ich lasse da dann auch lieber meine Fantasie wirken, als dann alles bis ins Detail beschrieben zu bekommen – ist wie ein Kochbuch zu lesen 😉
    Da ich auch gerne Horror und Thriller lese komme ich um Tode nicht drum herum. Aber ich brauche auch keine tiefen Details. Da musste ich feststellen, dass weibliche Autoren das gut können. Bei Männern ist es manchmal zu detailliert. Denn es ist tatsächlich extremer splatter zu lesen als es zu sehen. Kopfkino ist stärker.

    Liebe Grüsse

  6. 1. Gemetzel. Steigerung davon: sinnloses Gemetzel.
    2. Liebesgeschichten, die den Plot verdrängen. Vorzugsweise in der Jugendfantasy zu finden, leider.
    3. Teenie-Protagonisten, die – wie schrieb letztens jemand so schön? – mit der Körpermitte denken statt mit dem Kopf.
    4. Kriminalgeschichten, die anfangen mit: Leiche. Mindestens eine, gern mehr, möglichst unappetitlich zugerichtet. Siehe Punkt 1. 😉 Wieso soll ich wissen wollen, warum jemand zerschnetzelt wurde, zu dem ich keinen Bezug habe?

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