[Rezension] »First Day – Die Mission« von Clannon Miller

»First Day – Die Mission« von Clannon Miller
»First Day – Die Mission« von Clannon Miller

Mit »First Day – Die Mission« von Clannon Miller hat praktisch ALLES angefangen, naja, nicht wirklich alles, aber beinahe alles. »First Day – Die Mission« von Clannon Miller war das erste Buch eines Selfpublishers, dass ich je gelesen habe. Damals – vor knappt 1,5 Jahren, bin ich durch Zufall auf Clannon Miller gestoßen und habe seitdem alles von ihr verschlungen, was ich zwischen die digitalen Finger bekommen habe. ^^ Damals war Selfpublishing für mich auch noch ein Fremdwort und ich war der naiven Auffassung, dass das Buch natürlich über einen Verlag verlegt wurde. Irrtum und so ganz allmählich dämmerte mir, was Selfpublishing eigentlich ist und als noch eine gute Freundin mir berichtete, sie habe ihr erstes Buch per Selfpublishing veröffentlicht, war es um mich geschehen und ich will auch! Nun bin ich fast so weit und habe noch immer keine Rezension zu dem Buch geschrieben, mit dem quasi alles angefangen hat. Nachdem ich also ein wenig über meinen Weg zum Selfpublishing erzählt habe, schlage ich einen WEITEN Bogen und lande wieder bei »First Day – Die Mission« von Clannon Miller.

Kurze Zusammenfassung von »First Day – Die Mission« von Clannon Miller

Spät, eigentlich erst, nachdem ich das Buch beendet hatte, erfuhr ich, dass »First Day – Die Mission« von Clannon Miller eigentlich der zweite Teil um Julia Mahler ist, egal, das Buch funktioniert auch ohne Kenntnisse des ersten Bandes.
Allein der Anfang ist schon genial und immer wieder lesenswert. Marc, der männliche Hauptcharakter landet in einem deutschen Gefängnis, nachdem er versucht hat, eine Attentäterin auszuschalten. Er zählt in Gedanken zehn Punkte auf, warum er sowas von im Arsch ist. *lach* Er ist eigentlich ein Navy-Seal und in geheimer Mission unterwegs. Um die Situation noch bremslicher zu machen, muss er innerhalb der nächsten 24 (oder waren es 48) Stunden das Land verlassen und wichtige Informationen zur Rettung einer Einheit an seine Vorgesetzten übergeben. So oder so ähnlich. Er kontaktiert seinen einzigen deutschen Bekannten, Erik, der leider gerade in Kanada weilt und ihm nicht aus der Patsche helfen kenn. Erik verspricht allerdings, Hilfe zu schicken. Hilfe in form einer Zuckermaus im Mini. Ich liebe Marcs Gedankengänge, seine machohafte Ausdrucksweise und sein Gefluche.
Julia Mahler stöckelt im heißen Mini in den Verhörraum und hat ihn sofort um den Finger gewickelt. Nicht nur Marc, sondern auch sämtliche Polizisten sowie den Oberstaatsanwalt. Sie kann den perplexen Marc und den Staatsanwalt davon überzeugen, dass Amir – Marcs Denkidentität – ihr Freund ist und ihn mitnehmen. Dass sie dafür eine halbe Million Euro an Kaution hinterlegt hat, erfährt man erst später.
Julia nimmt den guten Marc mit zu sich nach Hause, wo er duschen, frühstücken und vögeln darf. *hust* Leider trennen sich danach die Wege unseres heißen Pärchens und Marc taucht erst ein halbes Jahr später wieder bei Julia auf, in offizieller Mission soll er sie davon überzeugen, gegen einen russischen Terroristen vorzugehen. Jetzt fängt es wirklich an, kompliziert zu werden und die Verwicklungen sind von der Autorin dermaßen geschickt eingeführt, dass man zwar alles versteht, es aber an dieser Stelle zu weit führen würde, alles haarklein auseinanderzunehmen.
Fakt ist: heißer Sex, rasante Story und zwei Hauptcharaktere sowie eine ganze Reihe sympathischer Nebendarsteller. Alles, was man als Leser von der lieben Clannon so gewohnt ist.

Meine Meinung zu »First Day – Die Mission« von Clannon Miller

Absolut lesenswert, wenn man ganz gerne prickelnde Erotik zwischen zwei anziehenden Hauptcharaktere braucht, dazu eine gehörige Portion Verwicklungen. Marc ist der typische Macho, aber auch ein Gentleman. Zunächst habe ich ihn für einen richtigen Macho gehalten, aber im Verlauf der Geschichte stellt sich heraus, dass er eigentlich eine gute Erziehung genossen hat und zur oberen Gesellschaft gehört, während Julia ja nur eine – zwar mittlerweile stinkreiche – Witwe und Anwältin und jung und hübsch und heiß und sexy ist, aber dennoch nicht so ganz in Marcs Liga spielt. Die beiden stoßen sich ab, ziehen sich an, es geht munter hin und her und sie prallen dermaßen heiß aufeinander, dass es nur so knallt.
Ich habe das Buch jetzt schon zum zweiten Mal verschlungen und auch wenn ich weiß, was passiert, wird es nie langweilig.
Das Einzige, was mir beim zweiten Lesen aufgefallen ist, Clannon springt immer wieder zwischen den Charaktere hin und her, wechselt absatzweise die Erzählperspektive. Das KANN störend wirken, muss es aber nicht und man gewöhnt sich an diese ihre Eigenart. Jeder Autor hat mit Sicherheit eine Macke und das war ihre. Ich schreibe bewusst »war«, weil es mir in ihren nachfolgenden Büchern nicht so ergangen ist. Aber wie gesagt, es stört nur ein wenig. Ich jedenfalls würde das Buch immer wieder zur Hand nehmen. IMMER WIEDER.

Das Cover zu »First Day – Die Mission« von Clannon Miller

Ich mag leider keine Cover, wie Menschen mit Gesichtern drauf sind. Aber es wird dem Buch vollkommen gerecht. Das Cover lässt vermuten, was man in dem Buch erwarten kann, ist also absolut passend und professionell gemacht. Die Schrift ist zudem gut leserlich und die beiden sehen auch noch recht anziehend aus. Obwohl ich mir Marc und Julia total anders vorgestellt habe. Das Cover des Vorgängerbandes hat mir etwas besser gefallen, KEINE GESICHTER. 🙂

Weitere Rezension von mir findet ihr hier.
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