[Weltenbrandblogtour] Tag06: Thomas Meyer stellt sich vor

Tag06 der Weltenbrandblogtour bei Lesen im Dunkeln

Der 6. Tag unserer Weltenbrandblogtour startete bei Antje Chilla und Lesen im Dunkeln. Auf Facebook sowie ihrem Blog widmet sie sich Thomas “Tommy” Meyer.

Charaktervorstellung Thomas “Tommy” Meyer zur Weltenbrandblogtour

Thomas Meyer aus Weltenbrand

Thomas Meyer ist Claires Arbeitskollege und darüber hinaus ein guter Freund. Er würde gerne mehr für sie sein, als nur der »nette Kerl von Arbeit«. Aber das widerspricht ihrer Devise, dass sie sich niemals mit Kollegen einlassen will vehement. Außerdem fürchtet sie, wenn sie Tommy zu sehr an sich ran lässt, dass sie dadurch ihr freundschaftliches Verhältnis aufs Spiel setzen könnte.

Tommy war zusammen mit seinem Chef Cornelius Lehmann in Afghanistan und ist dort für die Bundeswehr tätig gewesen. Mittlerweile ist er – genau wie Lehmann a.D. – und setzt seine Fähigkeiten in dessen privater Sicherheitsfirma ein.
Tommy ist etwa Anfang 40 und entspricht dem gut trainierten Durschnittstyp. Seine dunklen Haare und seine freundlichen Augen ermöglichen ihm schnell, das Vertrauen anderer zu gewinnen. Er hat immer einen lockeren Spruch auf Lager. Trotz seiner flapsigen Art ist er durch und durch Soldat. Er vertraut seinem Chef zu Einhundertprozent und stellt seine Befehle nicht in Frage.
Ein Bloop zur Thomas Meyer zur Weltenbrandblogtour.
Ein Bloop zur Thomas Meyer zur Weltenbrandblogtour.

Jetzt wo ihr Tommy kennen gelernt habt, sollt ihr auch noch mal erfahren wie Tommy das Buch „Weltenbrand“  vorstellen würde…

Buchvorstellung durch Thomas Meyer

Ich habe nicht einmal mitbekommen, dass ich Bestandteil dieser Geschichte bin. Klar, Claire kam mit ihrem Typen zu uns ins Büro und hat den Schlüssel zu meiner Hütte verlangt. Ich habe ihn ihr nur widerwillig überlassen. Allein Daniels Aussehen war mehr als nur furchteinflößend. Der Kerl hat nach Gefahr gestunken! Aber gut, trotz meiner Sorgen habe ich sie ziehen lassen. Claire ist ja ein großes Mädchen. Ich wusste, dass sie kaum Chancen hat, sich bei mir zu melden. Der Handyempfang da draußen ist so schlecht, die Berge behindern den Empfang und der nächste Sendemast ist weit entfernt.
Gerade genug Anhaltspunkte für mich, dort aufzutauchen. Nicht, dass ich die beiden belauern wollte oder eifersüchtig gewesen wäre… vielleicht ein bisschen. Aber Daniel war mir suspekt und ich glaubte, dass Claire sich nicht würde gegen ihn wehren können. *seufzt* Naja, vielleicht wollte ich sie auch vor ihm retten. Was weiß ich. Später wünschte ich mir, es wäre wirklich nur meine Eifersucht gewesen, die den beiden im Weg stand. Weit gefehlt. Und Eifersüchteleien wären unser geringstes Problem gewesen.

Tag03 der Weltenbrandblogtour wird am Nachmittag fortgesetzt von LittleMythicas & WinnieHex Buchwelten

Den letzten Teil des 6. #Weltenbrandblogtour – Tages gestaltet Alex von LittlyMathicas & WinnieHex Buchwelten.

Eine Frage über den Autor an Tommy

Was magst du an deinem Autor?

Tommy: Welcher Autor? Ach Danara. Nee, die ist doch keine Autorin. Wir lungern nur alle bei ihr rum. *tuschelt* Ich glaube ja, sie hat sie nicht mehr alle. Manchmal führt sie Selbstgespräche oder lacht so komisch, dass mir ganz anders wird. Aber ansonsten ist sie schwer in Ordnung. Mir hat sie noch keine Probleme bereitet.

Ein Bloop zu Tommy

»Nein, pass auf. Erst lädst du die Waffe, dann schiebst du diesen Hebel nach vorne, um eine Patrone in den Lauf zu befordern. Mit diesem kleinen Hebel entsicherst du die Waffen, dann zielen und feuern.« Tommy hielt die P99 ausgestreckt von sich, kniff ein Augen zusammen und machte »PENG!«
Grinsend ließ er den Arm sinken und reichte mir die Pistole. »Siehst du, ganz einfach. Und jetzt du!«
Ehrfurchtsvoll nahm ich das Schießeisen entgegen und wog sie bewundernd in der Hand. »Erstaunlich schwer.«
Tommy nickte. »Klar, pass auf den Rückstoß auf, wenn die abdrückst. Der haut dich um!«
Ich holte tief Luft und wiederholte seine Anweisungen Stück für Stück. Wir befanden uns im hinteren Teil des Gartens und übten mit seiner Dienstwaffe, weil ich unbedingt herausfinden musste, wie sich so ein Ding anfühlte. Claire sollte in einer Szene damit herumfuchteln und ich konnte ihre Bewegungen nur klar wiedergeben, wenn ich selber einmal eine Waffe in der Hand gehabt hatte. Dass ich gleich auf wehrlose Bäume schießen würde, behagte mir gar nicht. Daniel hatte auf unseren Kirschbaum eine große Zielscheibe gemalt, mit Wasserfarben. Ich seufzte theatralisch, als ich den Sicherungshebel umlegte. Jetzt musste ich nur noch abdrücken.
»Ich kann nicht!«, heulte ich laut auf und ließ die Waffe sinken. »Ich trau mich nicht.«
»Ach was, ist doch ganz einfach.« Tommy entriss mir die Waffe, zielte und feuerte. Erschrocken fuhren wir zusammen. Der Knall war deutlich lauter als erwartet. Nachbars Tauben stoben aus dem Verschlag und erhoben sich aufgeregt gurrend in die Luft. Ängstlich sah ich über den Zaun. Herr Nachbar war Polizist, das könnte Ärger geben. Hastig packte ich Tommy an der Schulte rund manövrierte ihn Richtung Haus.
»Wir gehen besser rein, sonst hälst nicht nur du mich verrückt und wir müssen den Beamten noch erklären, wo der laute Knall herkam.«
Ich hatte sowieso schon genug zu erklären, das Loch im Kirschbaum zum Beispiel.

Hier könnt ihr alle weiteren Beiträge zur Weltenbrandblogtour nachlesen.

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