Rezension “Die Bestimmung – Insurgent”

Die Bestimmung – Insurgent

Dank dem Streamingportal eines großen nicht näher benannten Onlinehändlers komme ich ja in den Genuss, viele Filme, die ich mir auf Grund von Kindern und gesundheitlich eingeschränkter Großeltern-Fremdbetreuung nicht im Kino ansehen konnte, doch noch irgendwie vor dem Erscheinen im Free-TV anzusehen. Bevor ich dieses Blog gestartet habe, hatte ich mir bereits „Die Bestimmung – Divergent“ angesehen, dieser Film soll allerdings nicht Bestandteil dieser Rezension sein. Gestern und heute Abend habe ich mir Teil 2 angeschaut – „Die Bestimmung – Insurgent“ angeschaut.

Die Handlung von “Die Bestimmung – Insurgent”

Zunächst ein kurzer, aber wirklich nur sehr kurzer Handlungsabriss. Für alle, die die Filme noch nicht geschaut haben, setze ich eine kleine SPOILERWARNUNG voran. Ich war vom Ende dermaßen überrascht, dass ich es in dieser Rezension auf keinen Fall erwähnen werde. Es würde den Spaß nur schmälern. Zwar gehöre ich zur Fraktion (*g*) der Querleser, heißt ich blättere in GANZ spannenden Situationen auch gerne mal bis ans Ende vor, um nicht etwa von einem Charakter-Death überrascht zu werden, und wenn ich das Buch zu dem Film „Die Bestimmung – Insurgent“ gelesen hätte, hätte ich bestimmt vorgeblättert, aber bei dem Film bin ich durchaus froh, es nicht getan zu haben.

Aber zunächst zur Handlung: Am Ende des ersten Filmes sind Tris (Shailene Woodley) und Four (Theo James) mit Tris Bruder und Peter auf der Flucht. Sie konnten dem Genozid an den Altruan entgehen und verstecken sich aktuell bei den Amitee. Der Schutz der Amitee verhilft den Freunden zu etwas Ruhe, allerdings wird Triss nach wie vor von Albträumen und Schuldgefühlen geplagt. Immerhin glaubt sie, ihre Eltern mussten nur wegen ihr sterben. Die Ruhe hält allerdings nur kurz an, denn alsbald werden die Häscher, angeführt von Jeanine (Kate Winslet) auf sie aufmerksam und eine heiße Verfolgungsjagt mit viel Aktion und Stunts beginnt. Nachdem Peter die anderen und Tris verraten hat, landen sie schließlich bei Fours totgeglaubter Mutter. Auch dort verweilen sie nicht lange, immer wieder werden sie von Jeanine aufgespürt und Tris wird schließlich dank perfiden Machenschaften gezwungen, sich selbst zu stellen, um weitere Tote zu verhindern. Jeanines Ziel ist es, Tris als Schlüssel für eine bestimmte Box zu verwenden, indem sie Simulationen (Tests) aller fünf Fraktionen durchmacht. (Fraktion: jeder Mensch wird auf Grund seines Wesens und seiner Fähigkeiten einer bestimmten Fraktion zugeteilt, unabhängig davon, welcher Fraktion seine Eltern angehören, die Fraktionen bleiben unter sich.)

Triss gelingt es schließlich, die Box zu entschlüsseln und die Geheime Botschaft der Gründer wird enthüllt…

Mehr möchte ich dazu nicht sagen. 🙂 Dazu müsstet ihr euch den Film dann schon selbst ansehen. Der Film ist gut gemacht, das Tempo gut, es wird sich nicht in zu viel Lamentieren und Hadern verspekuliert, obwohl Tris manchmal schon etwas nervt. Mal ist sie wütend, zornig, dann plagen sie wieder Selbstzweifel.

Fazit von „Die Bestimmung – Insurgent“

Zu Beginn hat der Film – oder eher die ganze Reihe – wie eine Nachahmung von „Tribute von Panem“ angemutet. Teenies müssen gefährliche Aufgaben überwinden, deren Versagen häufig mit dem Tod endet. Ich war fast so weit, auszuschalten. Mal ehrlich, wir haben Katniss durchgestanden, einmal reicht. Wir befinden uns in einer halb zerstörten Zukunft, die letzten Menschen, blubber. Alles schonmal gesehen, alles schon mal erlebt. Die Einteilung in Fraktionen war das wirklich Neue. Aber wieder einmal ist ein Mädchen der Sonderling, die aus der Masse heraus sticht, Selbstzweifel hat, mit sich hadert und dabei noch so unverschämt gut aussieht, den tollen Typen bekommt und… hatte ich schon erwähnt, dass er auch verdammt gut aussieht? Dabei ist sie auch noch blutjung und kommt dermaßen altklug daher, dass es fast schon nervt. Kann sich eigentlich in dieser Art von Film keiner wie ein Teenager aufführen? Die sind erwachsener als ich. *g* Das nur am Rande. Die Handlung an sich ist stimmig, auch wenn hie und da ein paar Plotlücken auffallen. Zum Beispiel als die Sonden entfernt wurden. Da erfährt die Anführerin zu allerletzt davon, dass fast alle entfernt werden konnten? Höh? Was denn das für eine Anführerin? Zufällig ist Four auch noch ihr Sohn… wie ich solche Verstrickungen liebe. *ächz *

Aber trotz dieser kleinen Abzüge war der Film gut genug, ich würde ihn zwar jetzt nicht wieder ansehen, da das Thema wirklich ausgelutscht ist, aber er ist für einen Kinoabend durchaus empfehlenswert.

Wertung: 4/5

Quelle Foto: http://www.filmstarts.de

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